|
|
Japanische Sägen (Noko
Giri)
Das
Wichtigste gleich vorweg: Japanische Sägen schneiden
auf Zug! Beim Arbeiten auf Zug wird das Blatt viel
weniger belastet als auf Stoss. Deshalb sind
japanische Sägen viel dünner gefertigt und leichter
zu führen als westliche Sägen.
Das wirklich Besondere ist aber die spezielle
Zahngeometrie:
Durch eine aufwendige Schleiftechnik entsteht eine
rasiermesserscharfe «Trapezverzahnung», die wegen
des wechselseitigen Anschliffs kaum geschränkt
werden muss.
Man unterscheidet 3 verschiedene Säge-Typen:
1.) Dozuki-Sägen (Extrem dünnes Blatt mit
Rückenverstärkung, für feine Einschnitte und
Verbindungen) Trapez-Verzahnung
2.) Ryoba-Sägen (Doppelseitig-verzahntes Blatt für
Längs- und Querschnitte) Trapez- und
Reiss-Verzahnung
3,) Kataba-Sägen (Extrem dünnes Blatt ohne
Rückenverstärkung, für tiefe Einschnitte und
Verbindungen) Trapez-Verzahnung
|

|
|